Das Hobby
| Diese Seite ist besonders für die bestimmt, denen dieses Hobby neu ist. Hier erläutere ich die grundlegenden Dinge, die es über das Miniaturen-Hobby zu wissen gibt. | |
| Schon in der Zeit unserer Väter und Großväter gab es die kleinen Figuren, als Zinnsoldaten waren und sind sie heute noch bekannt. Die einfachen Flachfiguren haben sich in den letzten Jahrzenten in Form, Maßstäben und Detailtreue wesentlich weiter entwickelt. So entstand eine ganz neue Gattung, die vollplastischen Figuren, bei denen die Proportionen dreidimensional korrekt dargestellt sind. Sie lassen sich vorwiegend in die Bereiche historisch, fantasy und science-fiction einordnen. Die meisten Vollplastischen Figuren gehören zu Spielsystemen, wie Warhammer®, Confrontation®, Warmachine® und anderen. Das Spiel, zu welchem die Figuren gehören, kann man sich als „freies“ Brettspiel vorstellen, es wird auch Table-Top (TT) genannt. Dem Spielbrett sind –ganz im Gegensatz zu gewöhnlichen Brettspielen- in der Größe und kreativer Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt. Meistens spielen zwei Parteien gegeneinander, die jeweils ihre Spielfiguren (Truppen und Charaktere) über einen Spieltisch, dem „Schlachtfeld“ delegieren. Es geht also im Grunde darum, eine Streitmacht zu sammeln, zu basteln und zu gestalten, die man dann in die Schlacht führen kann. Wer sich über das Spiel selbst informieren möchte, findet auf der site von Games-workshop®, einem der größeren Hersteller, weitere Infos. | ![]() |
Neben den Spielern, gibt es viele Hobbyisten, wie mich, die sich mehr oder gar vollständig, dem kreativen Aspekt verschrieben haben, dem Modellieren und Bemalen der Spielfiguren. |
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Rohstoffe Hauptsächlicher Rohstoff ist eine Zinnlegierung. Die Miniaturen werden von verschiedenen Herstellern angeboten und sind meist in Comic- und Spielwarenläden erhältlich. Aufgrund steigender Zinnpreise gingen viele Hersteller dazu über, Teile ihres Sortiments in Plastik und Resin zu vermarkten. Desweiteren finden Modellierenmassen aus zwei Komponenten Verwendung. Green-stuff, Pro Create, Super sculpey, um einige zu nennen. Mit den Modelliermassen eröffnet sich die Möglichkeit gekaufte Figuren umzubauen oder Modelle gar vollständig selbst zu modellieren. Arbeitsmittel Meine Leinwand ist die Miniatur oder auch die base, welche den Landschaftsteil und Untergrund der Figur darstellt. Bemalt wird vorwiegend mit Pinsel, die auch in der Aquarell-Malerei benutzt werden Je nach Anforderung variieren die Größen von 2 bis 10/0. Ich bemale ausschließlich mit Acryl-Farben auf Wasser-basis. Als Grundierung und auch für die Konditionierung der Oberflächen verwenden alle Maler, die ich kenne Grundiersprays in Schwarz oder Weiß, je nach Anforderung, Technik und Bemalstil. |
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Maßstäbe Figuren für den Spieltisch sind aus praktischen Gründen eher in "kleineren" Maßstäben zu haben. Die genauen Größen variieren von Hersteller zu Hersteller zwischen 25 und 32mm. Miniaturen, die eher für Vitrinen bestimmt sind, dies sind vermehrt Figuren aus dem historischen Bereich, werden größtenteils in 54, 75 und 120mm angeboten. Ausnahmen gibt es reichlich. Die Miniaturen, die ich in meiner Galerie zeige, sind ca. 30mm + - 2mm groß und entsprechen somit einem Maßstab von ca. 1:60. Arbeitszeit Es kommt natürlich immer darauf an, welche Anforderungen man an seine Projekte stellt. Soll eine Figur für den Spieltisch bemalt werden, reicht ein mäßiges Bemal-Niveau aus, da man die Modelle auf eine gewisse Distanz sehen wird (1-3m). Wenn ich allerdings eine Figur auf höchstem Niveau, für einen Wettbewerb anstrebe, sind 80-120 Stunden(dies Bezieht sich auf eine Einzelfigur mit Base, ähnlich der Figur links), je nach Menge der Details, keine Seltenheit. |


